Die Forschungstätigkeit der Lehrenden findet in regelmäßiger Folge in Publikationen ihren Niederschlag.

Publikationen der Lehrenden

Christa Zuberbühler / Christine Weiss: Nachhaltigkeit ist nicht Gerechtigkeit. Plädoyer für einen präzisen Nachhaltigkeitsbegriff. 288 Seiten, ISBN: 978-3-96060-024-6

Christa Zuberbühler und Christine Weiss geben einen kritischen Überblick über die Problemstellungen und Fragen, die sich rund um die Konzepte "Gerechtigkeit" und "Nachhaltigkeit" ergeben. Abstrakte Konzepte werden erst durch das Verständnis ihrer Inhalte lebendig; Um sie wahrnehmbar und unterscheidbar zu machen, bedarf es klarer Konturen. Das Buch ist ein Plädoyer für präzise Begriffe und einem vernetzten Denken und Handeln. Nachhaltigkeit als kompromissloses Konzept verlang nach Wissen um die systemischen Zusammenhänge, nach kritischem Denken mit klaren Begriffen und nach objektiver Beobachtung - erreichbar wird dies nur in gemeinsamen Lernen und offenen Diskursen. (detaillierte Empirie hier als PDF)

 

 

Christa Zuberbühler: Wie konfliktfähig sind unsere ManagerInnen? Konfliktkultur und Mediation in Führungsetagen unter Berücksichtigung genderspezifischer Aspekte. 278 Seiten, ISBN: 978-3-7046-6359-7

Prof. Christa Zuberbühler präsentiert die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit, der bisher umfassendsten Untersuchung über das Konfliktverhalten von Managerinnen und Manager. Sie dokumentiert akribisch die ganze Bandbreite des Konfliktverhaltens: von der Bereitschaft, Konflikte als solche wahrzunehmen bis hin zum unterschiedlichen Verhalten in Abhängigkeit davon, ob er/sie nun auf einen Konfliktgegner bzw. eine Konflliktgegnerin treffen. Interessant für alle an WirtschaftsMediation Engagierte ist auch die ausführliche und kritische Auseinandersetzung mit der Einstellung und den Erfahrungen der Führungskräfte zu und mit WirtschaftsMediation.

 

Christa Zuberbühler: Herausforderung Dienstleistungsmarketing Praxisleitfaden für kundenorientiertes Verhalten in der Verwaltung. 176 Seiten, ISBN: 978-3-8169-2570-5

Das  Buch von Christa Zuberbühler erfüllt einen zweifachen Zweck: es bietet eine grundlegende und kompakte Einführung in das Dienstleistungsmarketing und wendet sich dabei speziell an Verantwortliche aus der öffentlichen Verwaltung, an Manager von Organisationen und Vereinen, die sich mit ihrer Tätigkeit im Bereich zwischen Ökonomie und Gemeinnützigkeit bewegen.
Marketing wird als dialektischer, mediativer Ansatz präsentiert, als lebendiger Dialog zwischen Bürger und öffentlicher Verwaltung, die mehr zu leisten hat als die unmittelbare Bedürfnisbefriedigung ihrer Bürger.
Es ermutigt Führungskräfte im Non-Profit Bereich und der öffentlichen Verwaltung, sich Marketing zunutze zu machen, um die aktuellen Probleme zu lösen und zu einer Weiterentwicklung der öffentlichen Verwaltung beizutragen.

 

Christa Zuberbühler: Interkulturelle Perspektive wirksamer Mediation. Grenzüberschreitung mit Mediation zum interkulturellen Konsens. 124 Seiten,  ISBN 978-3-8364-6145-0

Hier widmet sich die Autorin dem brandheißen Thema interkulturellen Verstehens - bzw. den zumeist aus interkulturellen Mißverständnissen erwachsenden Konflikten und Spannungsfeldern.
Sie zeigt an Hand der drei großen Kulturkreise - des nordamerikanischen, des ostasiatischen und des arabischen Raums - auf, wie tief verwurzelte "Selbstverständlichkeiten" gegenseitiges Verstehen erschweren und Werte und Emotionen aus der eigenen Sozialisation heraus verstanden werden müssen.
Ein Buch für Mediatorinnen und Mediatoren sowie Führungskräfte im globalen Wettbewerb und ein Beitrag für mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit kulturellen Unterschieden.

 

Christa Zuberbühler: WirtschaftsMediation – Durch Konsens zum Erfolg. 201 Seiten, ISBN 978-3280050804

Manager in Wirtschaft, Verwaltung und Organisationen müssen sich tagtäglich den unterschiedlichsten Konflikten stellen und mit Spannungen zwischen Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten umgehen. Dazu benötigen sie leistungsfähige Konfliktbewältigungs-strategien. Solche Strategien offeriert die WirtschaftsMediation.Deren Leistungsfähigkeit nachzuweisen, ist das Ziel dieses umfassenden Leitfadens der Wirtschaftsmediation.

Die  detaillierte Schilderung von drei komplexen Praxisfällen lässt den Leser, die Leserin erleben, wie Theorie und Praxis ineinander greifen und WirtschaftsMedation zu einer lebendigen Erfahrung wird.
Der kompetente Umgang mit Konflikten ist zu einer der wichtigsten Führungsfähigkeiten geworden und WirtschaftsMediation daher unverzichtbar für jeden, der eine Gruppe Menschen, Unternehmen oder Organisationen führt.

 

Christa Zuberbühler: Gesellschaftliche Voraussetzungen der WirtschaftsMediation aus historischer Perspektive unter Berücksichtigung des Geschlechterverhältnisses von Mann und Frau. 352 Seiten, ISBN 978-3 8549 93698

Hinter dem wissenschaftlichen Titelverbirgt sich eine spannende Arbeit über die gesellschaftliche Verankerung der Mediation.
In einem leicht lesbaren Stil zeigt die Autorin auf, in welch starkem Ausmaß WirtschaftsMediation als wirksame Konfliktbearbeitungsstrategie von gesellschaftlichen Einflussfaktoren geprägt ist und in ihrer erfolgreichen Wirkungsweise auf den Rahmenbedingungen aufbaut, die eben jene Gesellschaft bereit hält. Die historische Betrachtung bietet dem Leser, der Leserin zwei interessante Themenbereiche: einen detaillierten Einblick in die Kultur des Mittelalters aus der Perspektive der Friedensbestrebung und Konfliktregelung sowie 2000 Jahre "Frauengeschichte" aus der Frage heraus: welchen Handlungsspielraum hatte die Frau aus ihrer gesellschaftlichen Stellung heraus, Spannungsfelder wahrzunehmen und sich in Konfliktsituationen zu behaupten.

 

Matthias Beck: Leben - wie geht das? Die Bedeutung der spirituellen Dimension an den Wendepunkten des Lebens. 265 Seiten, ISBN 978-3222135002

Prof. Matthias Beck beschäftigt sich in dem Buch mit den grundlegenden Fragen von Ethik und Moral. 

Die tiefere Frage lautet: Gibt es eine Anleitung zum Leben? Kann man Leben lernen, Leben üben, Orientierung finden? Kann es gelingen, glücken, gar zur Fülle gelangen? Und dann die Frage: Was ist Leben überhaupt? Besonders Biologie und Genetik lernen hier umzudenken. Leben ist komplexer als bisher gedacht. Die Information für das Leben, für Krankheit und Gesundheit ist wesentlich von sogenannten epigenetischen Faktoren abhängig: vom Innen­leben des Menschen, vom Denken und Fühlen, von der Umwelt. Die Selbstverantwortung nimmt zu. Leben hat mit psychischen Reifungsprozessen zu tun, mit Sinnfragen und der Suche nach dem letzten Grund. Das Buch will die existentielle, lebensentscheidende Dimension des Religiösen herausarbeiten.

 

Matthias Beck: Seele und Krankheit. Psychosomatische Medizin und theologische Anthropologie; 409 Seiten, ISBN 978-3-506707789

Das Buch setzt sich mit dem Problem der Psychosomatik auf theologisch- philosophischer Ebene auseinander.
Matthias Beck bietet aufgrund seiner Kompetenzen als Mediziner, Theologe und Psychotherapeut einen guten Überblick und stellt dar,  dass weder der naturwissenschaftliche noch der psychosomatische Ansatz der Medizin ausreichend sind, um das Verhältnis von Leib und Seele darzustellen. Die Theologie, die sich zentral mit diesem Thema befasst, könne laut Beck diese beiden Ansätze noch transzendieren, den Menschen somit tatsächlich "ganzheitlich", weil auf einen letzten Seinsgrund hin orientiert, wahrnehmen.

 

Matthias Beck: Glauben - wie geht das? Wege zur Fülle des Lebens; 264 Seiten, ISBN 978-3-222134289

Wozu noch Christentum? So fragen sich viele. Kann man das Christentum dem modernen Menschen des dritten Jahrtausends überhaupt noch zumuten? Steht der christliche Glaube im Widerspruch zur Vernunft? Sind die säkulare Ethik oder die esoterische Spiritualität ein zeitgemäßer Ersatz für das Christentum? Der Autor greift diese Themen auf und zeigt ein Christentum, das Antworten auf die drängenden Fragen des heutigen Menschen gibt. Wer bin ich? Wie finde ich mein Glück? Wie bekomme ich den richtigen Beruf? Wie finde ich den richtigen Lebenspartner? Warum gibt es so viel Leid in der Welt? Hat meine Krankheit einen Sinn? Der Kern der christlichen Botschaft wird neu herausgearbeitet, die Botschaft von der Größe und Einmaligkeit des Menschen wird überzeugend dargelegt. Es wird gezeigt, dass Christentum Befreiung, Lebensentfaltung und Leben in Fülle ist. Und damit genau das, was sich jeder Mensch wünscht.

 

Klaus Zapotoczky (Hrsg): Gesellschaft und Wirtschaft. Schriftenreihe Analysen zu Gesellschaft und Politik, Bd. 4;  420 Seiten,  ISBN 978-3-99033-048-7

Das Buch hat zwei unterschiedlich umfangreiche Hauptteile. Der erste Teil widmet sich der Frage „Was ist und wozu brauchen Erzieher Soziologie?“. Der zweite Teil studiert – lebensbegleitend – die Gesellschaft und setzt theoretisch und praktisch Schwerpunkte.

Eingehend werden das soziale Verhalten und der Bereich Bildung, Erziehung, Qualifikation behandelt, wobei der Bildungsbericht der UNESCO „Bildung für das 21. Jahrhundert“ Berufsbilder und das duale Ausbildungskonzept speziell dargestellt werden. Die Hauptverhaltensfelder der Menschen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden angesprochen und dabei wird den verschiedenen Aspekten des Wirtschaftens insbesondere dem Taylorismus und seinen Folgen, der Arbeit und Arbeitslosigkeit, vor allem der Beispiele der berühmten Marienthalstudie, aber auch der Arbeitszufriedenheit und den für jeden beruflich und privat wichtigen Soft Skills nachgegangen.

 

Klaus Zapotoczky: Wechselwirkungen zwischen Mensch und Gesellschaft. 134 Seiten, ISBN 978-3-85487-686-6

Der vorliegende Band umschreibt zunächst die Begriffe Problem, Gesellschaft, Institution und Soziologie. Anschließend werden Schwierigkeiten und Möglichkeiten dargestellt, Gesellschaften und gesellschaftliche Teilbereiche zu studieren, und eine Einführung in den Stufenbau des wissenschaftlichen Studiums gesellschaftlicher Phänomene gegeben. Der Autor entwickelt ein Grundmodell, um Gesellschaften systematisch zu studieren, und verbindet personenbezogene Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens mit verhaltensmusterbezogenen Aspekten gesellschaftlicher Erscheinungen. Die Bedeutung von Werten, gesellschaftliche Veränderungen (einschließlich der Migration), soziale Kontrolle und abweichendes Verhalten sowie auf die Möglichkeiten soziokultureller Integration im Allgemeinen und besonders in Österreich wird detailliert behandelt.

 

Klaus Zapotoczky (Hrsg): Gesundheitsqualitat als Aufgabe. 2 Bände; 306 Seiten, ISBN 978-3-85499-239-4

In Gesundheit im Brennpunkt werden die Ergebnisse des zwölften internationalen Linzer Gesundheitssymposions der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Veranstaltung wurde von der Abteilung für Politik- und Entwicklungsforschung des Instituts für Soziologie der Johannes Kepler Universität organisiert. Die Arbeitgruppe Gesundheitspolitik leistete bei der Vorbereitung und Durchführung des Symposions wertvolle Unterstützung. In folgenden sieben Arbeitskreisen setzten sich Fachleute aus Theorie und Praxis, Politiker und (direkt) Betroffene mit aktuellen Problemen, neuen Ansätzen und zukünftigen Herausforderungen von Gesundheitsqualität kritisch auseinander. Im Plenarvortrag warnte der Gesundheitsökonom und erfahrene Praktiker der Gesundheitsqualität in Österreich, Eugen Hauke: Was in der Gegenwart versäumt wird, kann die Zukunft nicht aufholen.

 

Klaus Zapotoczky: Jugend und Freiwilligen-Engagement. Schriftenreihe Analysen zu Gesellschaft und Politik, Bd. 5; 170 Seiten, ISBN 978-3-99033-186-6

Dieser fünfte Band aus der Schriftenreihe setzt sich mit dem Freiwilligen-Engagement von Jugendlichen auseinander und zeigt vor allem folgende Vorteile auf: Freiwilligen-Engagement stärkt die Jugendlichen persönlich, hilft ihnen Kompetenzen aufzubauen, vernetzt sie gesellschaftlich, macht sie politisch interessierter und vermittelt Heimat. Freiwilligen-Engagement macht die Gesellschaft vielfältiger, einsatzfreudiger, dynamischer und krisensicherer. Freiwilligen-Engagement hilft sowohl das eigene Leben als auch das Zusammenleben in Gemeinschaft besser zu verstehen und trägt so zu Toleranz und Friedenssicherung bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfassende Kompetenz
Lehrende des Universitäten-Studienverbunds werden sorgfältig ausgewählt und unterliegen einer ständigen Evaluierung durch die Studierenden.
Aufbauen auf Kompetenzen
Eine Alleinstellung des Studienangebots ergibt sich aus der Bündelung der Stärken der drei Universitäten zu einem Studienprogramm.
Das Studienprogramm…
Das internationales Studienprogramm ist speziell auf die Bedürfnisse berufsbegleitend Studierender ausgerichtet. Die Studieninhalte  bauen auf interdisziplinärer Forschung auf und vernetzen Theorie und berufsorientierte…